La Gomera – die Insel, auf der die Zeit still zu stehen scheint

In Kooperation mit der Alpin Schule Innsbruck (ASI), der AGA, dem Spanischen Fremdenverkehrsamt und dem Hotel Jardín Tecina**** erlebte unsere Mitarbeiterin Ina Zeband gemeinsam mit weiteren Reisebüro-Mitarbeiterinnen aus ganz Deutschland vom 10. bis 14. Juni 2015 eine spannende Wander-Seminarreise auf der schönen Kanareninsel La Gomera.

Porträt

Hier ist ihr Bericht:

1. Tag: Wir starteten frühmorgens mit Iberia aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands und erreichen über Madrid unseren Zielflughafen Teneriffa Süd am späten Mittag. Bei einem entspannten Mittagessen mit Blick aufs Meer lernten wir uns schon ein wenig kennen.Alle sind neugierig auf die kommenden gemeinsamen Tage. Unser Ziel noch nicht erreicht, aber fest vor Augen, ging es danach mit dem Bus zum Hafen. Mit der Fähre Naviera Armas haben wir bei ruhiger See eine herrliche Überfahrt von Los  Cristianos Teneriffa nach San Sebastian auf La Gomera. Ein Bus erwartete uns bereits und bringt uns ins Hotel Jardin Tecina**** Playa de Santiago. Herzlich in Empfang genommen, konnten wir hier die kommenden Tage bei einem wundervollen Gastgeber genießen.
Die weitläufige Anlage ist eines der schönsten Hotels des kanarischen Archipels und bietet eine Vielzahl von Sport – und Erholungsmöglichkeiten.

2.Tag: Nach einem reichhaltigen Frühstück starteten wir an diesem Morgen mit einer leichten Einstiegstour ab Los Toscas. Wir erlebten eine Wanderung mit vielen schönen Ausblicken und ein paar sehr interessanten Informationen über die Fauna und Flora der Insel durch unseren ASI-Wanderführer.

La Gomera ist neben La Palma die waldreichste Kanareninsel. Die immergrünen Lorbeerwälder im Zentrum gehören sind seit 1986 als UNESCO-Welterbe und seit 2012 als Biosphärenreservat anerkannt. Verheerend, wenn es hier einmal zu brennen beginnt. Am Beispiel der kanarischen Kiefer erklärte uns unsere ASI-Wanderführer Christian, dass ein Überleben trotzdem möglich ist. Nach der Wanderung war das Mittagessen mit landestypischen Spezialitäten – wie an jedem weiteren Tag – ein Highlight.

3.Tag:  Der zweite Wandertag stand unter dem Motto: „Im Zauberwald – der Nationalpark Garajoney“. Um 09:00 Uhr fuhren wir mit dem Bus zum Ausgangspunkt unserer Wanderung:  Auf Dschungelpfaden geht es dann durch den Lorbeerwald zur Eremitage Nuestra Señora de Lourdes. Entlang des einzigen ganzjährig fließenden Baches der Insel wandern wir zum Dorf El Cedro. Über eine Steilstufe, vorbei an einem Wasserfall gelangen wir von da in die Schlucht von Monteforte. Durch üppige Plantagen führte unsere Wanderstrecke weiter nach Hermigua.

4. Tag „Garajonay – La Fortaleza“: Die Königsetappe dieser Reise stand für uns am dritten Wandertag auf dem Programm.
Der höchste Berg der Insel, der 1.487 m hohe Garajonay wartete bei idealem Wetter und klarer Sicht auf uns. Dort konnten wir den weiten Rundblick auf die Nachbarinseln Teneriffa, La Palma, El Hierro und auch Gran Canaria genießen. Unser Weg führt uns weiter zum zweiten Wahrzeichen der Insel, dem heiligen Tafelberg der Ureinwohner „Fortaleza de Chipude“. Geschafft!

Letzter Tag: Leider hieß es schon wieder Abschied nehmen, aber die Erfahrungen unserer kurzen Reise haben Appetit auf mehr gemacht!

„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“
(Johann Wolfgang von Goethe)