Unterwegs in der Extremadura

Mit dem Reiseveranstalter Studiosus ging es für unsere Mitarbeiterin Annett in den vergangenen Wochen nach Westspanien, wo Sie die Extremadura entdeckte.

Zwischen den Grenzen von Portugal und Andalusien findet man hier Natur pur: Berge, Wälder, Stauseen und Weideland. Die geschichtsträchtigen Städte bieten viel Raum für Entdecker.

Die Hauptstadt von Spanien (Madrid) war unser Ausgangspunkt und Zielflughafen. Die Lufthansa bietet gute Flugverbindungen ab vielen deutschen Städten mit Umstieg in Frankfurt oder München.

Die ersten Stationen unserer Reise

Madrid selbst lernten wir leider nur kurz auf einigen Rundgängen kennen. Für Kunstliebhaber gehören das Prado-Museum und das Reina-Sofía-Museum zum Pflichtprogramm.Vom Plaza Mayor aus ging es durch verwinkelte Gassen zur Markthalle Mercado de San Miguel, dem Teatro Real und bis zum Königspalast. Am Abend erwartete uns ein Streifzug durch die zahlreichen Tapasbars im Barrio de Las Letras (dem Dichterviertel).

Unser Weg in die Extremadura führt uns zum Nationalpark Monfragüe. Im Vogelschutzgebiet durften wir mit einem Ornithologen im Teleskop Mönchsgeier beobachten. Zudem ziehen hier auch Gänsegeier, Steinadler und viele weitere Arten ihre Kreise.

Im Mittelalterlichen Städtchen Plasencia besuchten wir eine Kathedrale, welche aus zwei Teilen besteht. Die alte romanische Catedral Vieja und der neue unvollendete Teil im Stil der Renaissance, die Catedral Nueva. Auf unserer gesamten Reise wurden wir von Störchen begleitet. Ihre Nester findet man auf den Kathedralen und Palästen, jede Nische wird genutzt.

Im Monasterio de Yuste, dem Alterssitz von Karl V. (Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und König von Spanien) findet man Stille. Das ursprüngliche Kloster wurde während der Napoleonischen Kriege bis auf die Grundmauern zerstört, auf Anordnung Francos jedoch wieder aufgebaut.

Auf den Spuren von Römern und Rittern

Cáceres gehört seit 1986 zum UNESCO-Welterbe. Wappenverzierte Fassaden, zahllose Adelspaläste, wehrhafte Kirchengebäude, kleine Plätze, enge Gassen und schmale Treppen – ein Paradies für Regisseure von Mantel- und Degenfilmen. Die arabische Wehrmauer mit ihren Festungstürmen schützt die mittelalterliche Ritterstadt.

In Mérida geht’s auf die Spuren der Römer: El Puente Romano, der Tempel der Diana, das Römische Theater, das Amphitheater, das Nationalmuseum für Römische Kunst. 2000 Jahre Geschichte warten hier darauf entdeckt zu werden – nicht umsonst ein Weltkulturerbe.

In Trujillo empfängt uns Francisco Pizarro, ein ehemaliger Schweinehirt und späterer Eroberer. Die Stadt gilt auch als „Wiege der Eroberer“. Vom Castillo de Trujillo hat man einen schönen Blick auf das Umland. Kirchen, Burgen, Herrenhäuser – die ganze Stadt steht unter Denkmalschutz.

Von der Extremadura verabschieden wir uns in Richtung Castilla-La Mancha. Toledo bildet den Schlusspunkt unserer Reise. In der von einer Mauer umgebenen Altstadt findet man arabische, jüdische und christliche Bauwerke. El Greco lebte hier. Die Stadt zählt zum Weltkulturerbe. Kirchen, Festungen, Moscheen und Synagogen – im Gassenlabyrinth gibt es viel zu entdecken.

Mit Studiosus können auch Sie auf Tour gehen! Ausgewählte Unterkünfte gibt es im Parador, ehemaligen Palästen und in Hotels mit zentraler Lage. Hervorragende Reiseleiter und umfangreiche Serviceleistungen erwarten Sie. Oder doch lieber individuell mit Mietwagen unterwegs? Wir beraten Sie gern!