Besonders im Herbst sind Städtereisen sehr beliebt – das pulsierende Stadtleben lässt sich bei angenehmen Temperaturen am besten erleben. Oft fällt die Wahl auf die Städte der Mittelmeerregion wie Rom, Venedig, Florenz oder Barcelona. Doch wie wäre es mit einem Abstecher nach Lissabon, eine Stadt, die es so kein zweites Mal gibt.

Für viele ist Portugal eine große Unbekannte, wenn es um den Herbsturlaub geht. Dabei hat das westlichste Land Europas einiges zu bieten, was die Reise unvergesslich macht. Allein die Hauptstadt Lissabon ist eine wahre Perle an der Atlantikküste. Geprägt durch viele Jahrhunderte der Seefahrt und wechselnde Herrscher beeindruckt der Ort mit einem einmaligen Stadtbild.

In vielen Städten finden sich typische Baustile, so auch in Lissabon. Besonders  hervorzuheben sind hier das Hieronymus-Kloster und der Torre de Belém. Beide sind einzigartige Zeitzeugen der Spätgotik und teil des UNESCO-Weltkulturerbes, welches man gesehen haben sollte.

Doch neben der eigenen Kultur finden sich in der portugiesischen Hauptstadt auch verschiedene Einflüsse anderer Kulturen wieder. So überspannt ein originalgetreuer Nachbau der Golden Gate Bridge aus San Francisco den Tajo, an dessen Südufer eine Kopie der Jesus-Statue aus Rio de Janeiro, der „Cristo Rei“ thront.

Eine Woche ist kaum genug, um die Vielfalt Lissabons vollständig zu entdecken. Jede Ecke hält eine neue Überraschung bereit und ein Tag fühlt sich an wie eine kleine Weltreise mit vielen neuen Eindrücken. Ein absolutes Highlight sind die „Eléctricos“ und die „Elevadores“. Hierbei handelt es sich um originale Straßen- und Standseilbahnen aus dem 19. Jahrhundert, die Ober- und Unterstadt miteinander verbinden. Während die alte Technik bei uns in den Museen verstaubt, werden diese Zeugnisse der Ingenieurskunst in der Metropole weiterhin täglich genutzt.

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